Facebook – Dank neuem Algorithmus noch schlechtere Fanpage-Reichweite

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Manche User/innen setzen allein auf Facebook-Pages, um ihre Aktivitäten an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Das war schon immer ein Fehler – denn Facebook und andere Social Media sind vor allem ein Mittel, um auf aktuelle Aktivitäten hinzuweisen, zusätzlich zum eigenen Blog / zur eigenen Website.

Titel der Facebookseite von Wortbetrieb

Titel der Facebookseite von Wortbetrieb

Jetzt hat Facebook seinen Algorithmus so geändert, dass es noch schwieriger ist, die „Fans“ zu erreichen. Denn allein mit einer hohen Zahl an Likes ist es nicht getan – die Posts müssen auch von den potentiellen Interessent/innen wahrgenommen werden. Mit dem neuen Algorithmus wird die Reichweite von Facebookseiten stärker beschränkt, und die Postings von „Freunden“ werden gestärkt. Zugegeben entspricht das der Grundidee von Facebook. Deshalb bekommt auch ein User, der häufig eine bestimmte Facebook-Page anklickt, kommentiert, liked, die Meldungen dieser Seite häufiger zu Gesicht als jemand, der nicht mit ihr interagiert, weil Facebook sie dann eher als „Freundin“ des / der User/in betrachtet. So ist es auch hilfreich, die „Fans“ zum Mitmachen anzuregen, z.B. dadurch, ihre Meinung zu erfragen (was generell auch interessant ist).

So macht die Nutzung von Facebook nur noch Sinn, wenn einzelne User über eine Veranstaltung, einen neuen Blogpost etc. berichten, so dass deren „Freunde“ die Post sehen. Oder man bezahlt bei Facebook für die Posts – dazu regt Facebook die Seitenbetreiber schon seit einiger Zeit verstärkt an. Ob sie dann allerdings angenommen werden ist fraglich, weil bezahlte Posts oft abgelehnt werden, weil sie als (ungebetene) Werbung wahrgenommen werden.

Für Menschen, die an bestimmten Seiten und Blogs interessiert sind, empfiehlt sich immer noch das gute alte RSS-Feed, wenn sie auf dem Laufenden bleiben wollen.

Genaueres zum Thema finden Sie u.a. hier:

Mehr zu Facebook-Pages auf Wortbetrieb hier, Tipps, wie man einen Blog gestaltet hier.

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