Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

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Das wünsche ich allen Freundinnen und Freunden von Wortbetrieb. Angenehme Feiertage!

Diese Wünsche verbinde ich gleich mit einer Ankündigung: Im nächsten Jahr wird hier nicht nur allgemein wieder mehr los sein, sondern es wird auch mehr zum Thema Grafik / Illustration geben.

Jetzt wird aber erstmal entspannt und gefeiert – eine gute Zeit mit Familie und Freunden, leckeres Essen und das eine oder andere Gläschen auf die Gesundheit und das Glück im neuen Jahr!

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Ich beauftrage jemanden, eine Website für mich zu erstellen: Wie funktioniert die Zusammenarbeit?

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Können Sie mir eine Website machen, werde ich oft gefragt. Ja, natürlich, gern, das ist ja mein Job. Aber was ich dann oft erlebe ist, dass den Kund/innen nicht klar ist, dass dies nicht ohne Zuarbeit ihrerseits erfolgen kann. Auch ein/e Innenarchitekt/in kann keine Wohnung für jemand anderen gestalten, ohne die Wünsche, Vorlieben und Vorstellungen des Kunden / der Kundin zu kennen, er / sie muss eine Wohnung samt Adresse haben und ggf. bereits vorhandene Möbel, Kunstwerke etc. bekommen, um diese in das Ensemble zu integrieren. Nicht anders sieht es bei Websites aus.

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Websites sind Teil einer gesamten PR-Strategie, eines Konzepts im Netz und außerhalb, bei selbständigen Einzelunternehmerinnen und noch mehr bei Firmen. Deshalb muss der Kunde mit dem Websitegestalter eng zusammenarbeiten, um das Konzept zu entwickeln. Zudem muss er die Medieninhalte (Texte, Fotos, ggf. Videos, Grafiken, Audio) liefern bzw. mit demjenigen absprechen, der sie entwickeln soll. Je enger und genauer diese Absprache ist, desto zufriedener wird der Kunde / die Kundin sein.

Haben die Kund/innen schon sehr genaue Vorstellungen, müssen diese mit dem /der Websiteersteller/in kommuniziert und auf Umsetzbarkeit geprüft werden. Weiß der / die Kund/in noch gar nicht, was er / sie will, müssen Konzepte gemeinsam entwickelt werden. Hier ist es wichtig, dass der / die Kund/in sich genau anschaut, was der / die Websitersteller/in vorschlägt, eigene Wünsche äußert und genaues Feedback gibt.

Welche Schritte geht man?

Hier können Sie ein PDF herunterladen, was beim erstellen einer Website zu beachten ist. Im Folgenden die Schritte, die zu gehen sind:

  • Sie entwickeln ein Konzept für Ihre Website bzw. der / die Websiteersteller/in schlägt Ihnen eins vor. Dieses muss von beiden Seiten genau abgesprochen werden.
  • Medieninhalte (Texte, Fotos, ggf. Videos, Grafiken, Audio) für die festen Seiten und ggf. den ersten Blogeintrag müssen geliefert bzw. auf Wunsch erstellt werden. Auch hier ist eine Absprache zwingend.
  • Sie oder der / die Websiteersteller/in beantragen eine Domain (Webadresse) für Ihre Seite, soweit noch keine vorhanden ist. Diese bekommen Sie, wenn Sie keinen eigenen Server haben, von einem Provider. Hier bekommen Sie auch ein Password, das Sie nicht nur kennen, sondern gut aufheben sollten. Es geht um den Zugang zu Ihren Daten und auch die Abbuchungen für den Service von Ihrem Konto.
  • Der / die Websiteersteller/in richtet ein Content Management System auf Ihrem Webspace ein. Auch hier sollten Sie die Passwörter kennen und Adminrechte haben.
  • Hat der / die Websiteersteller/in die Seite fertig gebaut sollten Sie sie auf jeden Fall noch einmal genau anschauen, ob sie den Absprachen entspricht und auch Ihren Vorstellungen. Sie sind der- / diejenige, der / die im Impressum als verantwortlich für die Inhalte genannt wird und Sie haben den Auftrag erteilt.
  • Lassen Sie sich zeigen, wie man im Content Management System Inhalte erstellt bzw. beauftragen Sie jemanden, das für Sie zu tun. Vereinbaren Sie mit dem / der Websiteersteller/in, ob Sie eine weitere Betreuung der Website durch ihn / sie wünschen. Dafür sollten Sie je nach Aufwand eine monatliche Pauschale vereinbaren oder eine Zahlungsvereinbarung treffen, wenn Änderungen anfallen.
  • Haben Sie auf Ihrer Website einen Blog integriert, sollten Sie diesen regelmäßig pflegen. Auch hier können Sie sich vom / von der Websitersteller/in einweisen lassen. Sie können es entweder selbst übernehmen, ihn zu füllen, oder eine/n Mitarbeiter/in beauftragen bzw. den / die Websitersteller/in. Auch hier müssen die gewünschten Inhalte geliefert bzw. abgesprochen werden. Ohne Informationen Ihrerseits kann der / die Websiteersteller/in nicht arbeiten.
  • Vielleicht klingt es komplizierter als es ist – Sie müssen sich nur im Klaren darüber sein, dass sich die von Ihnen gewünschte Website nicht von alleine erstellt und die Person, die Sie beauftragen, Ihre Gedanken nicht lesen kann und Material braucht, um tätig zu werden. Wenn Sie diese Schritte beachten, steht dem Erfolg der Zusammenarbeit nichts im Wege!

    Website konzipieren und erstellen

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    Speakerinnen.org: Liste weiblicher Fachkräfte für Vorträge bei Veranstaltungen

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    Es ist ein Klassiker: Auf den Podien bei Fachveranstaltung sind in den meisten Fällen mehrheitlich Männer zu finden. Nicht zu selten fast ausschließlich, höchstens mit einer „Quotenfrau“. Das beklagen weibliche Fachkräfte schon länger und seit kurzem wird es sogar ausgezählt, auf dem Blog 50Prozent, der leider meistens den gefühlten Männerüberschuss in Zahlen bestätigt.

    speakerinnen

    Fragt man die Organisator/innen, bekommt man die fast immer die Antwort: Wir haben ja versucht, Frauen zu finden, aber es gab keine. Damit diese Ausrede nicht mehr gilt, wurde jetzt als Projekt der Rails Girls Berlin eine Speakerinnenliste eingerichtet. Hier können sich Expertinnen eintragen, und Verantalter/innen können in der Liste nachschauen, welche Frauen es im jeweiligen Fachgebiet gibt und sie entsprechend einladen. Ziel ist es, die Podien geschlechtergerecher zu machen, denn eine weibliche Sicht auf ein Thema ist genauso relevant wie eine männliche. Veranstaltungen brauchen mehr Diversität, und die nächste Generation weibliche Vorbilder, so dass sich die Geschlechterverhältnisse normalisieren und Frauen als Expertinnen genauso viel Anerkennung bekommen und zum Diskurs beitragen wie ihre männlichen Kollegen.

    Ein besonderer Schwerpunkt, da es hier noch stärkere Defizite gibt, liegt auf Frauen in Naturwissenschaft und Technik. Jedoch ist die ganze Bandbreite an Themen vertreten, denn auch in den sozialwissenschaftlichen Fachgebieten, im Bereich Kultur, Recht und Medien kommen Frauen noch zu wenig als Expertinnen zu Wort.

    Noch ist die Liste im Aufbau, und potentielle Speakerinnen sind eingeladen, sich in die Liste einzutragen. Sie werden dann durch die Betreiberinnen bestätigt. Es wird darum gebeten, die Liste auch weiter bekannt zu machen, besonders in naturwissenschaftlichen und technischen Netzwerken.

    Website Speakerinnen.org

    Zuerst veröffentlicht auf Plan A(lternative)

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    Ein glückliches und erfolgreiches 2014 / Hallo heute Blog

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    Ein glückliches und erfolgreiches 2014 für alle Leser/innen von Wortbetrieb! Was ich untenstehend ein wenig als Hobby betreibe, zeichnen, macht die Illustratorin Ina Hattenhauer aus Weimar beruflich. Da mir ihre Zeichnungen sehr gut gefallen, hier eine Empfehlung für ihren wunderschönen Blog Hallo heute.

    Grafik: Barbara Mürdter

    Grafik: Barbara Mürdter

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    Der „Mindestlohn“ für Blogbetreiber/innen: Likes, Shares und Kommentare

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    Blogs werden lange nicht mehr nur als klassisches Online-Tagebuch benutzt, sondern vielfach auch als Online- Magazine, in denen eine Redaktion oder Einzelpersonen, oft mit journalistischer Ausbildung, über Themen berichten, die ihnen wichtig sind – über Hobbys, Kultur bis zu Politik. Auch wenn die Hochzeit der Blogs schon wieder vorbei ist und ihre Popularität von Facebook und Co. eingeschränkt wurde, haben sich gerade diese Online-Magazine, in denen es um mehr als reine persönliche Befindlichkeiten geht, als wichtige Ergänzung zum kriselnden Journalismus entwickelt, und auch als wichtiger Teil einer Demokratisierung der Meinungsbildung und -äußerung.

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    Gerade deshalb ist es wichtig, sich Gedanken darüber zu machen, wie diese Blogs entstehen und sie zu unterstützten. Die wenigsten Blogbetreiber/innen bekommen, wenn überhaupt, eine auch nur annähernd adäquate Bezahlung für ihre Arbeit. Manche schalten Werbung auf ihren Blogs, viele verzichten darauf, um ihre Unabhängigkeit zu demonstrieren. Es gibt seit einiger Zeit Möglichkeiten, die Leser um Online-Spenden zu bitten, wie z.B. über den PayPal-Spenden-Knopf oder den Dienst Flattr.

    Aber um hier überhaupt nennenswerte Summen einzuspielen, muss nicht nur die Qualität der Artikel top (und leider auch ausreichend populär) sein. Es ist in der Aufmerksamkeitsökonomie des Internets entscheidend, dass die Blogs bzw. die Artikel überhaupt wahrgenommen werden. Hier kommt der nichtmonetäre Teil ins Spiel, wie ein/e Leser/in die Lieblingsblogs unterstützen kann. Und zwar ganz unkompliziert – man muss sich nur der Mechanismen bewusst sein. Für die Blogbetreiber/innen ist es enorm wichtig, dass ihre Artikel angeklickt, geliked und geshared werden. All das hilft, den Blog bekannter zu machen und das Interesse aufrecht zu erhalten.

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    Durch Klicks und Likes sehen die Produzent/innen nicht nur, wie populär bestimmte Themen bei ihren Stammleser/innen sind – sie rutschen auch in den Google- und anderen Rankings nach oben und werden so leichter auch von neuen Leser/innen gefunden. Das Teilen von Links zu Artikeln, die man interessant findet, auf Facebook, Twitter und Co. hat den gleichen Effekt – sie bringen nicht nur mehr Traffic für den Blog, sondern machen auch neue potentielle Interessent/innen aufmerksam.

    Neben dem rein „wirtschaftlichen“ Aspekt sind dies auch die kleinen Komplimente, Dankeschöns, Respektbekundungen und Umarmungen, die jede/n Blogbetreiber/in freut, die im Zweifel viel Zeit, (Spezial-)Wissen und Herzblut in ihren Blog stecken. Sie freuen sich auch, wenn man dem Blog – soweit angeboten – über Facebook, Twitter & Co. bzw. RSS-Feed folgt. Win-win ist dann, dass die Leser/innen bei potentiell interessanten Themen auf dem Laufenden bleiben. Noch besser ist es, auch Andere auf den Blog aufmerksam zu machen, die diesen Blog vielleicht mögen könnten – so gibt es z.B. bei Facebook die Funktion „Freunde einladen“.

    Ein No-No ist es im Übrigen, Texte oder Bilder ohne Absprache einfach in Foren oder auf Facebook zu kopieren. Abgesehen davon, dass das eine Copyrightverletzung ist, folgen interessierte Leser/innen meistens auch dem Link und es ist eine Frage des Respekts gegenüber den Blogbetreiber/innen.

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